Selbstsabotage? Warum Du Dir nicht selbst im Weg stehen kannst
- Lisa Nussbaumer

- 17. Okt. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Jan.
Kommt es Dir bekannt vor, dass Du Dich in unangenehmen Situationen wiederfindest, die Du gut kennst? Scheinbar auch dann, wenn Du alles richtig gemacht hast? Die Veränderung war so gewollt und dennoch, da ist es wieder: Dasselbe in grün!
Ich kenne diese Situationen aus verschiedenen Bereichen meines Lebens. Unter anderem in einer gesundheitlichen Angelegenheit. Ich litt über 25 Jahre unter starker Migräne. Dies ging so weit, dass ich zum Teil ohnmächtig wurde, weil der Schmerz derart unerträglich war. In diesen 25 Jahren lernte ich verschiedenste Methoden kennen. Normale Medikamente, Homöopathie, Akupunktur, Meditation, kurz, ich probierte alles aus, was ich greifen konnte, doch wenn es eine Verbesserung gab, war diese nur von kurzer Dauer. Oftmals fand ich mich nach einer kurzen Verbesserung an einem Punkt, an dem es mir noch schlechter ging. Vor drei Jahren war ich an einem Punkt, an dem mir bewusst wurde, so kann es nicht weiter gehen. Ich sprach nicht oder kaum auf schulmedizinische Medikamente an.
Schon damals wusste ich vom Placebo Effekt. Einer meiner Lehrer, Bill Bengston, hat in seinen Forschungen sehr interessante Aspekte darüber herausgefunden. Sollte es Dich interessieren, schau es Dir in diesem Video an: https://youtu.be/Fz-CDxKov20?si=PgJQRNV6oD0wpF64 . Das Gegenteil des Placebo Effektes, ist der Nocebo Effekt. Da fragte ich mich, könnte es sein, dass ich die Wirkungen der Medikamente mit meinem «mind» ausschalten kann? Wenn ja, weshalb würde ich das tun wollen? Was wäre so schlimm, hätte ich diese wirklich elenden Zustände nicht mehr? Zu Beginn verwarf ich die Idee immer und immer wieder. Es konnte, ja durfte nicht sein, dass ich mir (bestenfalls) erlaubte, diese Schmerzzustände zu haben.

Der Leidensdruck wurde grösser und so schaute ich doch hin. Ich stellte mir Fragen wie: «Wer wäre ich ohne diese Krankheit?», «Was würde ich ohne diese Krankheit tun?», «Wann genau begann es?». Der Punkt, an dem ich definitiv nicht mehr wegschauen konnte, war Folgender: Ich lag mit sehr starken Schmerzen im Bett und sagte innerlich verzweifelt: «Kann das nicht einfach aufhören?». Diese Frage wurde zu einem inneren Dialog. Es folgte: «Wenn diese Schmerzen sofort jetzt weg wären, was müsste ich tun?». Und genau da war dieser Moment der ersten Einsicht. Obwohl es so schmerzhaft war, machte es mir Angst, die Schmerzen loszulassen, weil ich dann etwas hätte tun müssen. Ich hätte nicht weiter im Bett liegen können.
Das war natürlich nur eine kleine Einsicht aber eine sehr entscheidende. Offenbar, auch wenn es sehr schmerzhaft war, mir das ehrlich einzugestehen, gab es da einen Vorteil. Ich konnte im Bett liegen und niemand wollte etwas von mir. Ich musste nichts tun.

Die Erkenntnis aus diesem Moment konnte ich nicht ungeschehen machen. Die Wahrheit, die mir so klar entgegenkam, brannte sich in mein Gedächtnis ein und ich kam nicht mehr darum herum, wenn neue Schmerzattacken zu beginnen drohten, mich hinzusetzen und hinzusehen. Oder besser, in mich hineinzufühlen und mich in diesem Moment zu fragen: «Was genau will ich jetzt nicht?», «Wo traue ich mich nicht, nein zu sagen?», «Wo habe ich Angst, die Kontrolle zu verlieren oder kontrolliert zu werden?».
Ab diesem Zeitpunkt gelang es mir immer öfters, keine Schmerzen zu haben oder, sie nicht so stark werden zu lassen, dass ich völlig ausser Gefecht gesetzt war. Auf der anderen Seite wuchs mein Vertrauen in mich selbst. Ich lernte, ehrlich mir gegenüber zu sein, und mir einzugestehen, was ich wollte und was nicht. Manchmal gibt es natürlich Situationen, in denen ich nicht einfach nur das machen kann, was ich will. Und genau in solchen Situationen kann ich mich nun auch unterstützen. Und ich weiss, ich kann immer nein sagen. Etwas, so lernte ich, machte man als anständiges Kind nicht. Ich habe mich durch diese Fragerei selbst viel besser kennen und verstehen gelernt. Auch bin ich netter zu mir. Meinen Klienten aus der Tierkommunikation sage ich immer: «Sei zu Dir so nett, wie zu Deinem Tier». Diesen Ratschlag nutze ich auch für mich selbst und ich muss sagen, es ist ein guter Ratschlag! Aber eben, für sich selbst macht man normalerweise nicht so viel, wie für andere.
Was kommt nach den Fragen?
Vielleicht fragst Du Dich, ob es so einfach sein kann, sich einfach die richtigen Fragen zu stellen. Jein. Ein bisschen mehr gehört noch dazu. Die Fragen bringen Bewusstsein und manchmal geschieht es, dass alleine dadurch, dass einem etwas bewusst wird, der Weg wieder frei wird. Wenn dem nicht so ist, arbeite ich mit der Emotionalen Transformation https://www.lisanussbaumer.com/post/emotionale-transformation) und mit Eutaptics©™.
Die Emotionale Transformation und Eutaptics sind Prozesse, bei denen das Problem von vielen Seiten beleuchtet und in der Folge aber transformiert wird. Das Bewusstsein darüber, was in uns geschieht, ist das eine, das ist die Kopfarbeit. Dann folgt die Herzarbeit. Wir fühlen, wir sehen innere Bilder, wir hören die Dialoge, die wir uns selbst um die Ohren schmeissen. Werden diese Dinge transformiert, entsteht eine Ruhe, eine Neutralität, eine neue Sicherheit. Du wirst erleben, dass Du wieder durchatmen kannst, das Denken wird klarer und die Kontrolle kommt zurück. Aus diesem Zustand der Entspannung kann Neues entstehen. Das, was von diesem Zustand aus erreicht wird, basiert nicht auf Angst, sondern auf Vertrauen. Vertrauen zu Dir selbst.

Das, was aussieht, wie Selbstsabotage, ist nicht Etwas, das gegen Dich arbeitet, sondern etwas, das Du für Dich tust, um das Gefühl der Sicherheit zu behalten. Was wäre, wenn Du Sicherheit neu definieren könntest? Wenn diese Sicherheit nicht an alte Muster gebunden ist, sondern Du aus den Ressourcen und Fähigkeiten, die Du jetzt schon hast, Deine Ziele und Wünsche verwirklichen könntest? Veränderung ist die Verbindung von Alt und Neu. Vom Bekannten ins Unbekannte. Aber lass mich Dir versichern: Du kannst bereits heute mehr, als dass Du denkst oder Dir zutraust und, Du bist nie allein. Du hast immer Dich selbst.
Ich lade Dich ein, beim Workshop «Manifestation» dabei zu sein. Dort zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du Dir Deiner Sabotageprogramme bewusst wirst, wie Du sie transformierst und wie Du Ziele und Wünsche verwirklichen kannst.
Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen, die Gruppe ist klein und übersichtlich.
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