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Von Louise Hay bis zur eigenen Erfahrung: Mein Weg zu wirkungsvollen Affirmationen

Affirmationen – Eine andere Perspektive

Vielleicht hast du schon von Affirmationen gehört: das sind Sätze, die man sich immer und wieder sagt, mit dem Ziel, dass genau das, was man sich vorsagt, zur Realität wird.

Oft haben Menschen jedoch unbewusste Affirmationen, die sich dann in einer unerwünschten Realität manifestieren.

Heute geht es um jene Dinge, die du dir bewusst wiederholst, um etwas ins Leben zu ziehen. Das Versprechen der Affirmationen lautet: Sage sie häufig genug, und deine Realität verändert sich. Im Alltag sieht das leider oft anders aus.


Im Jahr 2007 kaufte ich mir das Buch von Louise Hay "Gesundheit von Körper und Seele" und begann, diese Art von Affirmationen zu praktizieren. Hat es funktioniert? Kurz gesagt: Nein.

Was viele Menschen übersehen, wenn sie sich Affirmationen zuwenden, ist, dass sie nur das Positive im Blick haben – ihr bewusstes Wunschziel. Was dabei vergessen wird, ist das Unbewusste. Jeder Mensch trägt beides in sich. Wenn es darum geht, Veränderungen herbeizuführen, richtet sich der Fokus meist nur auf das gewünschte Ergebnis, während das verborgen Bleibende unberücksichtigt bleibt. Und genau hier liegt der entscheidende Punkt.

Dein Unterbewusstsein ist darauf trainiert, dich sicher zu halten. Entscheidet es, dass ein neuer Zustand (zum Beispiel: gesund oder glücklich sein) nicht sicher ist, wird er blockiert.

Das sind diese Momente, in denen Affirmationen heruntergeredet werden und man sich nach anfänglicher Euphorie zunehmend schlechter fühlt. Dieses Schlechterfühlen zeigt, dass das Unterbewusstsein rebelliert und den Status quo nicht aufgeben möchte. Veränderung scheint – egal wie positiv sie ist –, eine Gefahr darzustellen. Denn du als ganzer Mensch (Körper, Geist und Seele) besitzt noch keine „Gebrauchsanweisung" für diesen neuen Zustand. Diese muss zuerst erarbeitet werden – manchmal in kleinen Schritten, sodass sich dein Unterbewusstsein genommen und sicher geführt fühlt.


Nimm dein Unterbewusstsein mit auf den Weg

Es gibt jedoch einen Weg, Affirmationen so anzuwenden, dass sie nützlich sind und dich über einen kleinen Umweg ans Ziel führen. Dieser Umweg führt direkt in dein Unterbewusstsein. Nämlich genau zu den Dingen, vor denen du dich unbewusst fürchtest bezüglich jener Veränderung, die durch die Affirmation herbeigeführt werden soll.

Sobald du dort angekommen bist, kannst du diese Ängste annehmen. Denn sehr wahrscheinlich erkennst du: Sind diese Ängste einmal bewusst geworden, waren sie gar nicht gerechtfertigt. An diesem Punkt wirst du vielleicht sagen: „Aber davor muss ich ja gar keine Angst haben!" oder „Diese Angst ist gar nicht wahr."

Allein dieses Bewusstwerden im Moment, wo Unterbewusstsein und Bewusstsein vereint sind, hat enorme Kraft. Dieses Erkennen kann bereits genügen, damit du die Affirmationen nicht mehr sprechen musst, weil sich die Situation ganz ohne sie einstellt.

Und falls das Thema hartnäckiger ist und dein Unterbewusstsein die Angst aufrechterhalten will, kann diese ersetzt werden. Du gewissermaßen ein „Update" für dein aktuelles Alter mit deinem jetzigen Erfahrungsschatz durchführen. Denn oftmals handelt es sich um alte Ängste, die zu einem bestimmten Zeitpunkt – damals, als du noch viel kleiner warst – durchaus ihre Berechtigung hatten. Heute hindern sie dich jedoch nur noch am Vorwärtskommen und an der Erfüllung deiner Ziele.



Wie funktioniert das?

Zu Beginn folgst du den Regeln beim Sprechen der Affirmationen. Das heißt, du sprichst laut aus, was dein gewünschter Zustand sein soll:


  • „Ich bin vollständig gesund."

  • „Ich bin genug"

  • „Glück und Freude bestimmen mein Leben."

  • „Ich liebe mich so, wie ich bin." usw.


Nun wiederholst du diese Affirmationen schriftlich und mündlich dreimal täglich. Beobachte genau, wann sich die Vorfreude in ungünstige Gefühlszustände verwandelt, und nutze genau diesen Moment. Was kommt jetzt zum Vorschein? Was sagst du zu dir selbst? Welche Szenarien malst du dir im Kopf aus? Wie fühlt sich die ganze Sache an?

Fahre mit den ursprünglichen Affirmationen mindestens zehn Tage lang fort und schreibe alles auf, was dir an negativen Wahrnehmungen entgegenkommt.

Diese Dinge, die in den zehn Tagen sichtbar werden, sind der Grund, weshalb positive Affirmationen nicht funktionieren und abgebrochen werden. Vielleicht war dir einiges davon bereits bewusst, anderes unbewusst. Sehr wahrscheinlich kristallisiert sich ein bestimmtes Hindernis heraus – und dieses kann transformiert werden.

Frage dich: Woher kenne ich dieses Gefühl? Von welchem Glaubenssatz stammt das? Du wirst höchstwahrscheinlich eine Erinnerung dazu haben. Sobald diese Erinnerung transformiert ist, kannst du die Affirmationen weiterführen. Dein Unterbewusstsein wird diesmal nicht rebellieren, sondern dir helfen, das zu erreichen, was du dir wünschst.


Wenn Du näher in dieses Thema eintauchen möchtest, buche eine Session 1:1 und wir lösen deine unterbewussten Blockaden gemeinsam auf.



 
 
 

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