Gibt es das Gegenstück zu geistigen Helfern, die geistigen Widersacher?
- Lisa Nussbaumer

- 30. Dez. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 16 Stunden
Lange Zeit haderte ich, diesen Blogpost zu schreiben, doch nun scheint es an der Zeit zu sein. Seit Jahren stelle ich mir die Frage, ob es zu den geistigen Helfern (siehe hier: Geistige Helfer) eine Gegenkraft gibt, sozusagen geistige Widersacher.
Der Kampf zwischen Licht und Schatten
Mein Verstand funktioniert grundsätzlich rational. Mein Jurastudium hat dieser Rationalität noch einen weiteren Schliff verpasst. Zur Logik musste ich zusätzlich noch alles beweisen können. Über das, was ich hier schreibe, kann ich weder mit meinem Verstand erklären, es entzieht sich meiner Logik und beweisen kann ich es auch nicht. Allerdings kann ich auch das Gegenteil nicht beweisen, weshalb ich mir weiterhin erlaube, diese Materie weiter zu erforschen.
Vor gut zwanzig Jahren begann ich im Wachzustand Dinge zu sehen, die ich mit dem bloßen Auge nicht sehen konnte. Zuerst waren es nur Schatten, Lichtpunkte, verschwommene Elemente, wie wenn ich durch Wasser schauen würde. Ich nahm es einfach zur Kenntnis und dachte mir nichts weiter dabei. In gewissen Situationen erschienen diese Kreaturen mehr oder weniger klar. Sie hatten mal die Form eines schwarzen kleinen Wesens, eines Geistes, gewisse waren reptilienähnlich oder in Spinnenform. Spätestens, als die Spinnen ins Spiel kamen, fand ich es nicht mehr lustig, denn davor habe ich Angst.
Die Suche nach Antworten
Ich begann, Literatur über solche Vorkommnisse zu suchen und fand diese auch. Zum Beispiel las ich von Dion Fortune, Psychic Self Defense, diverse Sachen von Bob Monroe und andere Bücher zu diesem Thema. Auch bei meinen russischen Lehrern war es eine Selbstverständlichkeit, dass es nicht nur gute Kräfte, sondern auch anders gerichtete gab. Ich lernte dort, wie ich diese „bekämpfen“ konnte. Meine eine Lehrerin sagte immer: "Don’t care, get stronger."
Wenn ich es übersinnlich anschaute, sah ich, dass wir durch unsere Gefühle und Emotionen, die wir nicht verarbeiten, Dinge erschaffen können, die aussehen wie Wesenheiten und die ein gewisses Eigenleben führen. Sie scheinen zu schauen, dass wir zu unseren negativen Glaubenssätzen stehen und diese aufrecht erhalten, damit diese Identität nicht verloren geht. Ich sah weiter, dass wir durch negative Emotionen und Gefühle Verbindungen schaffen zu anderen Menschen. Diese lassen wir nicht los, denn es ist uns vertraut und gibt uns eben das Gefühl der Verbindung. Verbindung ist das, was der Mensch immer braucht. Es ist das Elixier, um auf dieser Erde zu überleben. Wenn die Verbindung fehlt, sei sie auch noch so schmerzhaft, haben wir das Gefühl, völlig verloren zu sein. Das heißt, wir bleiben lieber in einem vertrauten Schmerz, als diesen und diese Wesenheiten, die dahinterstehen, loszulassen. Sie geben uns das Gefühl, nicht allein zu sein.
Der innere Konflikt
Wollte ich etwas bekämpfen oder transformieren, das ich selber erschaffen hatte? Schwierig, nicht? Denn es bildete meine Identität. Zudem wollte ich nicht mehr kämpfen. Es kostete mich einfach zu viel Kraft. Ich kann meine negativen Gefühle transformieren, das habe ich gelernt und weiß, wie das geht. Ich kann mit Glaubenssätzen und Affirmationen arbeiten. Aber in der letzten Zeit merkte und sah ich, dass hinter diesen Gefühlen eben noch etwas ist, das ich als Wesenheit bezeichne. Es ist sozusagen die Wurzel. Gefühle und Emotionen sind ein Teil unseres Menschseins. Die Guten, wie die Schlechten. Aber das, was dahintersteht, diese größere Kraft, dieser will ich nicht mehr erlauben, mein wahres Selbst zu trüben und zu verhindern, in meiner Kraft zu sein. Diese Wesenheiten loszulassen, zu transformieren, das erfordert Mut. Man muss sich den Ängsten stellen, denn wie es bereits in Star Wars heißt: „Fear is the path to the dark side“ (Angst ist der Weg zur dunklen Seite).
Heilung und Transformation
Unsere emotionalen Traumata sind in unserem Energiefeld (in Form von sich wiederholenden negativen Gefühlen und Gedanken) gespeichert. Wenn wir diese Erlebnisse aus der Vergangenheit, die die Grundlage für unsere negativen Glaubenssätze sind, transformieren, können wir unsere Aura reparieren und stärken. Auf diese Weise sind wir nicht mehr so anfällig für etwas im Außen, das sich unserer Energie bedient oder das wir dieser Kraft zur Verfügung stellen. Seien dies Wesenheiten, die wir selbst erschaffen haben oder auch Menschen, mit denen wir nicht klarkommen.
Der erste Schritt zur Selbstbefreiung
Der erste Schritt in Richtung Heilung geschieht, indem Du Dich fragst, was Deine größten Ängste sind und diese lernst zu verarbeiten und zu transformieren. Auf diese Weise stärkst Du Deine Aura, Deine Energiefelder und kannst neue Gedanken- und Gefühlswelten erschaffen, die Dir erlauben, nicht die Vergangenheit zu wiederholen, sondern Dir ein Leben zu erschaffen, an dem Du Freude hast!
Fazit: Die Reise zu Dir selbst
Die Reise zu Dir selbst ist oft herausfordernd, aber sie ist auch eine der lohnendsten Erfahrungen, die Du machen kannst. Du wirst feststellen, dass Du nicht allein bist. Es gibt viele, die ähnliche Wege gehen. Lass Dich von Deiner inneren Stimme leiten und vertraue darauf, dass Du die Kraft hast, alles zu transformieren, was Dich zurückhält. Du bist nicht nur ein Beobachter in Deinem Leben, sondern der Schöpfer Deiner Realität. Wage den Schritt und beginne, Deine innere Welt zu erkunden. Es ist an der Zeit, Deine wahre Essenz zu entdecken und in Deine Kraft zu kommen.

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